Amtlichen Lageplan erstellen – Hilfe vom Vermessungsbüro

7. November 2023

Wer ein Haus bauen, finanzieren oder vermarkten will, benötigt einen amtlichen Lageplan. Eine solche Konzeption ist für die Baubehörden wesentlich. Wie unterscheiden sich die beglaubigten Darstellungen voneinander und wer erstellt sie? Das und mehr erfahren Sie von uns.

Was ist ein amtlicher Lageplan?


Im Baugenehmigungsverfahren sowie bei der Finanzierung oder Vermarktung eines Grundstücks und einer Immobilie kommt es auf Details an. Deshalb sind rechtsgültig niedergelegte Pläne essenzielle Unterlagen für Baubehörden. Der amtliche Plan ist ebenfalls unter dem Begriff »katasteramtlicher Lageplan« bekannt.

Die Darstellung gilt als eine Bauvorlage. Die Grundlage hierfür stellt die Liegenschaftskarte dar. Sie ist ebenso unter dem Namen Katasterkarte bekannt. Diese Karte führt sämtliche Flurstücke auf, die auf den Flächen vorzufinden sind. Dazu gehört ebenfalls die Aufführung von Details.

Flurkarten sind im Übrigen nicht zu verwechseln mit den sogenannten Lageplänen. Erstere gelten als Basis, um einen örtlichen Plan erarbeiten zu können. Denn sie enthalten generell eine Zusammenfassung der Immobiliengrundstücke. Im Gegensatz zu den Flurkarten erstellt ein Vermessungsingenieur den erforderlichen Lageplan. Als solcher zählt die amtliche Übersicht als beurkundet. Damit handelt es sich um ein offizielles und rechtssicheres Dokument. Es gilt außerdem für einzelne Grundstücke und nicht für mehrere Liegenschaften.

 

Wie wird ein rechtsgültiger Lageplan erstellt? Einfach vs. qualifiziert


Bei der Erstellung von Lageplänen existiert zusätzlich eine wesentliche Verschiedenheit. Sie sind zwischen einfachen und qualifizierten Lageplänen unterscheidbar. Der einfache Plan basiert prinzipiell auf der Liegenschaftskarte. Daneben enthält er keine genauen Angaben über die Grenzabstände oder der Grenzbebauung. Das ist vielmehr ein elementarer Teil vom qualifizierten Lageplan.

Der qualifizierte Plan beinhaltet alle erforderlichen Informationen, die die Grundstücksgrenzen betreffen. Noch dazu bietet er die Details aus der einfachen Ausfertigung. Der einfache Lageplan impliziert demnach Angaben zur Grundstückslage oder dessen Maßstab. Gleichzeitig ist ein Bebauungsplan nebst den Details über gegebenenfalls vorhandene Baulasten enthalten. Ein einfacher Plan fasst beispielsweise Informationen zur erlaubten Grundstücksnutzung und der exakten Bezeichnung. Dazu gehören vorrangig die konkrete Adresse, Flurstück, Flur sowie Grundbucheintragsnummer.

Der komplette Flächeninhalt des Grundstücks ist ebenfalls Teil der einfachen Darstellung. Neben all dem ist ein Lageplan grundsätzlich in einem zeichnerischen und einem schriftlichen Element aufteilbar. Die Zeichnung bietet anschaulich Informationen zum Dach (Neigung, Form) und den jeweiligen Abstandsflächen. Der Maßstab für die zeichnerischen Darstellungen in den qualifizierten Lageplänen liegt im Normalfall bei 1:500 oder 1:200.

 

Wer erstellt den Lageplan? Vermessungsbüro Kuchenbecker unterstützt Sie


Offizielle Übersichten über Immobiliengrundstücke sind für ein Bauvorhaben unerlässlich. Baubehörden unterscheiden prinzipiell zwischen einem einfachen Lageplan und qualifizierten Karten. Der schriftliche Part sämtlicher Darstellungen enthält Informationen zum Bauherr, Grundstück, die vorliegenden Baulasten sowie das eigentliche Bauvorhaben. Im Gegenzug veranschaulicht der zeichnerische Anteil das aktuelle Bauland.

Ein Vermessungsbüro erstellt für Sie den förmlichen Lageplan für Ihren Bauantrag oder als Basis für die Bauleitplanung. Das Team vom Büro Kuchenbecker beispielsweise fertigt den Plan mit allen notwendigen Details an – auch für Baulasten. Dabei können Sie gerne auf das Know-how der Vermessungsingenieure vertrauen.


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Fehlende Grenzsteine am Grundstück? Erfahren Sie, welche Schritte Sie jetzt gehen sollten und warum ein Vermessungsbüro unverzichtbar ist.
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Wer ein Haus bauen möchte, kommt um bestimmte Vermessungen nicht herum. Denn nur mit einer präzisen Vermessung des Grundstücks und später des Gebäudes selbst lässt sich sicherstellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und keine bösen Überraschungen wie Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn drohen. Welche Vermessungen beim Hausbau Pflicht sind und warum sie so wichtig sind, erfahren Sie in diesem Artikel. Amtliche Grenzvermessung und Grenzfeststellung Bevor überhaupt mit dem Hausbau begonnen werden kann, muss zunächst einmal die exakte Lage und Größe des Grundstücks ermittelt werden. Dazu ist eine amtliche Grenzvermessung und Grenzfeststellung durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur erforderlich. Bei einer Grenzvermessung werden die genauen Koordinaten der Grenzpunkte des Grundstücks bestimmt. Dazu nutzen die Vermessungsingenieure hochpräzise Messinstrumente wie Tachymeter, GPS-Geräte und Laserscanner. Die ermittelten Daten werden anschließend mit den Informationen aus dem amtlichen Liegenschaftskataster abgeglichen. Im Zuge der Grenzfeststellung markiert der Vermesser dann die Grenzpunkte dauerhaft, zum Beispiel mit Grenzsteinen. Über das Ergebnis der Vermessung wird eine Grenzniederschrift angefertigt, die von allen Beteiligten unterschrieben wird. Damit sind die Grenzen des Grundstücks verbindlich festgelegt. Eine Grenzvermessung ist immer dann erforderlich, wenn die genaue Lage der Grundstücksgrenzen unklar ist. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn: das Grundstück geteilt oder neu gebildet wurde die vorhandenen Grenzsteine nicht mehr auffindbar sind Unstimmigkeiten mit den Nachbarn über den Grenzverlauf bestehen größere bauliche Veränderungen geplant sind Mit einer Grenzvermessung schafft man eindeutige Verhältnisse und beugt späteren Streitigkeiten vor. Sie ist daher ein unverzichtbarer Schritt vor dem Hausbau. Amtlicher Lageplan für die Baugenehmigung Ist die Lage des Grundstücks geklärt, geht es an die konkrete Bauplanung. Für den Bauantrag benötigt man in der Regel einen amtlichen Lageplan. Diesen erstellt ebenfalls ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur auf Basis einer aktuellen Vermessung. Der amtliche Lageplan ist sozusagen eine Bestandsaufnahme des Grundstücks und seiner Umgebung. Er enthält alle für das Bauvorhaben relevanten Informationen wie: Grundstücksgrenzen und Grenzabmessungen vorhandene Gebäude und bauliche Anlagen Geländehöhen und Böschungen Leitungen und Kanäle Nachbargebäude und Grenzabstände Baulasten und Grunddienstbarkeiten Oft wird zusätzlich zum einfachen Lageplan ein qualifizierter Lageplan gefordert. Dieser enthält noch weitere Angaben, zum Beispiel zu den geplanten Außenmaßen des Gebäudes, der Höhenlage oder den befestigten Flächen. Der amtliche Lageplan ist eine zwingende Voraussetzung für die Erteilung der Baubewilligung. Die Baubehörde prüft anhand des Plans, ob das geplante Bauvorhaben den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entspricht. Auch die Nachbarn werden anhand des Lageplans über das Bauvorhaben informiert. Gebäudeabsteckung vor Baubeginn Liegt die Baugenehmigung vor, kann die Gebäudeabsteckung erfolgen. Dabei überträgt der Vermessungsingenieur die Planungsdaten aus dem Bauantrag in die Örtlichkeit. Er steckt die Außenkanten des geplanten Gebäudes mit Pflöcken und Schnurgerüsten exakt ein und markiert wichtige Punkte wie Ecken, Stützen oder Aussparungen. Die Gebäudeabsteckung bildet die maßliche Grundlage für alle weiteren Bauarbeiten. Nur wenn das Gebäude an der geplanten Stelle errichtet wird, ist sichergestellt, dass die Vorgaben bezüglich Grenzabständen, Baulinien und Baufenstern eingehalten werden. Daher ist die Absteckung für den Bauherrn verpflichtend. Bei der Absteckung muss der Vermesser übrigens auch die Geländehöhen und Höhenbezugspunkte berücksichtigen. Nur so kann gewährleistet werden, dass das spätere Gebäude höhenmäßig korrekt in die Umgebung eingepasst wird. Amtliche Gebäudeeinmessung nach Baufertigstellung Wenn das Haus fertig gebaut ist, erfolgt die amtliche Gebäudeeinmessung. Der Vermessungsingenieur nimmt das errichtete Gebäude genau auf und dokumentiert den Istzustand. Dazu misst er alle relevanten Gebäudeteile wie Außenwände, Stützen, Dachflächen und Gebäudehöhen ein. Die Daten der Gebäudeeinmessung werden an die Baubehörde und das Liegenschaftskataster übermittelt. Dort werden sie mit den Sollwerten aus der Planung abgeglichen. So wird überprüft, ob das Gebäude tatsächlich nach den genehmigten Plänen errichtet wurde. Außerdem dienen die Messdaten zur Fortführung der amtlichen Gebäudenachweise. Für den Bauherrn ist die Gebäudeeinmessung ebenfalls wichtig. Denn erst mit der Einmessungsbescheinigung des Vermessers gilt das Bauvorhaben offiziell als abgeschlossen. Oft wird die Bescheinigung auch von Banken für die Auszahlung von Finanzierungsmitteln oder Förderdarlehen verlangt. Fazit: Vermessung schafft Sicherheit beim Hausbau Wie man sieht, geht es beim Hausbau nicht ohne die Arbeit eines qualifizierten Vermessungsingenieurs. Von der Grundstücksvermessung über die Planung bis zur Bauausführung - in allen Phasen des Bauprojekts ist die präzise Vermessung unverzichtbar für die Rechtssicherheit und den reibungslosen Ablauf. Mit einem erfahrenen Partner wie dem Vermessungsbüro Kuchenbecker in Winsen an der Luhe sind Bauherren dabei auf der sicheren Seite. Dank modernster Messtechnik und fundiertem Fachwissen liefern die Vermessungsingenieure exakte Ergebnisse für jeden Bedarf. Ob Katastervermessung, amtliche Lagepläne, Ingenieurvermessung oder Gutachten - das Team von Dipl.-Ing. Jan Kuchenbecker unterstützt Bauprojekte mit Full-Service von Anfang bis Ende. So können sich Bauherren ganz auf die Umsetzung ihres Traumhauses konzentrieren.
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Bevor die Bauarbeiten für ein neues Gebäude oder eine Anlage beginnen können, ist ein entscheidender Schritt nötig: die professionelle Vermessung des Grundstücks. Viele Bauherren unterschätzen die Wichtigkeit einer gründlichen Vermessung und gehen vorschnell in die Bauphase. Doch wer auf eine sorgfältige Vermessung durch einen erfahrenen Experten verzichtet, riskiert teure Fehler, Bauverzögerungen und rechtliche Probleme. In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, warum eine Grundstücksvermessung so wichtig ist, wie sie abläuft und was dabei alles beachtet werden muss. Warum ist eine professionelle Grundstücksvermessung so wichtig? Eine exakte Vermessung durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur schafft die Grundlage für die gesamte Bauplanung und -ausführung. Nur wenn die genauen Grenzen, Eckpunkte und Höhenverhältnisse des Grundstücks sowie die Lage von Gebäuden, Leitungen und anderen Objekten zweifelsfrei festgestellt sind, lässt sich darauf aufbauend ein passgenaues Bauvorhaben realisieren. Die Vermessung liefert unverzichtbare Daten und Pläne für: Die Bauplanung und Architektur Die Beantragung der Baugenehmigung Die Absteckung und Ausführung der Bauarbeiten Die Eintragung des Gebäudes ins Liegenschaftskataster Die Abrechnung von Bauleistungen Die Klärung von Grundstücksgrenzen und Nachbarschaftsfragen Wer die Vermessung nachlässig angeht oder gar selbst in die Hand nimmt, läuft Gefahr, dass sich Fehler einschleichen, die sich durch den gesamten Bauprozess ziehen. Im schlimmsten Fall werden Gebäudeteile versehentlich auf dem Nachbargrundstück errichtet, Abstände und Baulinien nicht eingehalten oder Leitungen beschädigt. Die Folgen können verheerend sein: Rechtliche Auseinandersetzungen mit den Nachbarn, Baustopp durch die Behörden, teure Abriss- und Umbauarbeiten, Terminverzögerungen. Mit einer professionellen Vermessung lassen sich solche Alpträume von Anfang an ausschließen. Wie läuft eine Grundstücksvermessung ab? Eine Grundstücksvermessung durch den Experten folgt einem standardisierten Ablauf, um präzise und rechtssichere Ergebnisse zu gewährleisten: 1. Beauftragung und Vorbereitung Zunächst wird der öffentlich bestellte Vermessungsingenieur mit der Vermessung beauftragt. Er holt die nötigen Unterlagen wie Flurkarten und Katasterauszüge bei den Behörden ein und wertet sie aus. Außerdem stimmt er sich mit dem Bauherrn über den Umfang und die Anforderungen der Vermessung ab. 2. Örtliche Vermessung Vor Ort auf dem Grundstück führt der Vermesser dann die eigentlichen Messungen durch. Mit hochpräzisen Geräten wie Tachymetern, GPS-Empfängern und 3D-Laserscannern erfasst er die Lage der Grenzpunkte, Gebäude und Objekte zentimetergenau. Auch die Geländehöhen und -formen werden detailliert aufgenommen. Je nach Grundstücksgröße und -beschaffenheit kann die Vermessung mehrere Tage in Anspruch nehmen. 3. Auswertung und Erstellung der Vermessungsunterlagen Im Anschluss wertet der Vermessungsingenieur die erfassten Messdaten aus und überträgt sie in digitale Geoinformationssysteme. Daraus erstellt er maßstabsgetreue Lagepläne, Geländemodelle und 3D-Ansichten. In einem ausführlichen Vermessungsbericht dokumentiert er zudem alle Arbeitsschritte, Ergebnisse und Besonderheiten der Vermessung. 4. Überprüfung und Übergabe In einem letzten Schritt überprüft der Vermesser sorgfältig alle Unterlagen auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit. Eventuelle Unstimmigkeiten mit dem Kataster werden geklärt und behoben. Schließlich übergibt der Vermessungsingenieur die geprüften Unterlagen an den Bauherrn und erläutert ihm die Ergebnisse im Detail. Damit hat der Bauherr eine rechtssichere und belastbare Grundlage für die weiteren Schritte. Worauf ist bei einer Grundstücksvermessung zu achten? Um die Qualität und Verwertbarkeit einer Vermessung zu gewährleisten, sind einige zentrale Punkte zu beachten: · Beauftragen Sie ausschließlich einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur mit langjähriger Erfahrung. Nur diese Experten verfügen über die nötige Qualifikation und Zulassung für rechtsgültige Vermessungen. · Klären Sie im Vorfeld genau den Umfang und die Anforderungen der Vermessung. Welche Flächen und Objekte sollen exakt erfasst werden? Welche Genauigkeit und welche Unterlagen werden für die Bauplanung benötigt? · Stellen Sie sicher, dass der Vermesser Zugang zu allen relevanten Bereichen des Grundstücks hat. Informieren Sie auch die Nachbarn vorab über die anstehenden Arbeiten. · Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie Leistungen und Preise sorgfältig. Das billigste Angebot muss nicht das beste sein. Achten Sie auf Referenzen, Erfahrung und eine detaillierte Auflistung der Leistungen. · Planen Sie ausreichend Zeit für die Vermessung ein. Verzögerungen durch schlechtes Wetter oder schwieriges Gelände sind nie ganz auszuschließen. · Prüfen Sie die fertigen Vermessungsunterlagen sorgfältig und lassen Sie sich unklare Punkte vom Vermesser erläutern. Nur wenn Sie die Ergebnisse verstehen und für plausibel halten, sollten Sie die Unterlagen abnehmen. Fazit Eine professionelle Grundstücksvermessung durch einen erfahrenen Experten ist unverzichtbar für einen reibungslosen Bauverlauf. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick hoch erscheinen: Eine Vermessung ist eine lohnende Investition, die sich schnell bezahlt macht. Teure Fehler, Verzögerungen und Rechtsstreitigkeiten werden von vornherein vermieden. Stattdessen erhalten Bauherren eine solide Daten- und Planungsgrundlage, auf die sie sich verlassen können. In Winsen/Luhe und Umgebung ist das Vermessungsbüro Kuchenbecker seit über 60 Jahren die Top-Adresse für Vermessungen aller Art. Die erfahrenen Ingenieure um Inhaber Dipl.-Ing. Jan Kuchenbecker betreuen Bauprojekte von der Planung bis zur Fertigstellung mit Kompetenz und modernster Technik. Mit ihrer Expertise sorgen sie dafür, dass Bauvorhaben im Rahmen der rechtlichen und technischen Vorgaben präzise realisiert werden. Egal ob Neubau, Sanierung oder Gewerbeprojekt - das Team von Kuchenbecker ist der zuverlässige Vermessungspartner in der Region.